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THEATERuLESUNG


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THEATERPROJEKT #4

Enjoy Crises - Denn: "Wenn alle Stricke reißen, häng' ich mich auf."
ein literarisches MenÜ präsentiert im Kulturladen St. Georg am 5. Februar 2011 und im Movimento im Gewerkschaftshaus am 25. März 2011

Stell dir vor: Ich habe dir ein Handy fÜr 50 Euro verkauft. Ich kenne jemanden, der genau das haben will. Ich leih mir dein Handy und gebe dir dafÜr 10 Euro LeihgebÜhr und verkaufe es dem anderen fÜr 60 Euro. Ich habe also 100 Euro eingenommen. In Finanzkreisen nennt man dies Leerverkauf. Wenn ich das in großem Stil aufziehe - es soll sich ja lohnen - komme ich dafÜr in den Knast, der Banker in den Vorstand.

So vergnÜglich können Bankgeschäfte sein - natÜrlich nur fÜr die, die davon profitieren. FÜr die anderen, die Mehrheit, ist es weniger lustig, wenn ihnen das Geld abgezogen wird, sie ihren Arbeitsplatz verlieren, ihre Not existenziell wird.Das "Literarische MenÜett präsentiert Verlierer und Profiteure der beiden Wirtschaftskrisen, quasi Krisenliteratur und musikalisches Dings - Humoristisches, Besinnliches, Erschreckendes, Trauriges, Satirisches; kurz Krise satt in Varianten & Variationen.

Es lesen Michael Joho, Harald Heck, Liane Lieske, Bene Schmidt-Joho, Bernhard Stietz-Leipnitz. Am Kontrabass und Saxophon: Sylvia Necker

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THEATERPROJEKT #3


DADA
vorgetragen von Elisabeth Hartmann und Wolfgang Noack, 
am Schlagwerk Sylvia Necker

16.12.2010 - 20.00 Uhr
kunstraum hosenstall, ellmenreichstr. 28, st. georg

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THEATERPROJEKT #2

BAHNHOF.ADIEU
ein TheaterstÜck frei nach Denise Bonal
präsentiert von der VorstadtbÜhne St. Georg

Der Bahnhof: immer lärmendes Drehkreuz der Unruhe, Treffpunkt sowieso und Hoffnungspol des Begehrens, BÜhne fÜr die zufälligen Augenblicksbekanntschaften, aber auch Endstation Sehnsucht. Wartezone fÜr die kleinen und die großen Fluchten. Hier spielen die Szenen des Abschieds und auch des Wiedersehens, in denen sich die wichtigsten Momente im Leben der Protagonisten herauskristallisieren. Schlaglichter fallen auf Schicksale, deren Geheimnisse manchmal entschlÜsselt werden, manchmal im Dunklen bleiben. Ein StÜck, in dem nicht die Erzählung, sondern der Ort die Szenen zu einer Einheit verbindet. Was in dem einen Augenblick entsteht, ist im nächsten schon verändert. Wie im Traum. Oder im Leben.

Die VorstadtbÜhne St. Georg sind André Becker, Evi Eichhorst, Jutta Gritti, Daniel Guckelsberger, Micha Joho, Rita Kreis, Barbara Leuschner, Kathrin Schmidt, Frank Walensky-Schweppe. In Gastrollen Oskar Leuschner und Jakob Schmidt. Musik von und mit Sylvia Necker.

freitag, 20. april 2007 & samstag, 21. april 2007 - 20 Uhr
Gymnasium Klosterschule, Westphalensweg 7, Hamburg-St.Georg

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THEATERPROJEKT #1

War Zone
nach Texten von Dea Loher

Inszenierung von Studierenden des Studiengangs Schauspieltheater-Regie an der Hochschule fÜr Musik und Theater, Hamburg im Juli 2004, Zeise-Hallen, Altona


Dea Lohers WAR ZONE, eine Auftragsarbeit fÜr BBC Radio 3, ist eine Textcollage, die sich dem Thema Krieg" aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähert.
In ihrer Inszenierung verwendet PiaMaria Gehle Texte und Motive aus WAR ZONE, um die Geschichte eines Mannes und einer Frau zu erzählen. Beide haben, unabhängig voneinander, Kriegswirren und Extremsituationen durchlebt. Beide sind Opfer und Täter zugleich. Beide versuchen, sich ein neues Leben nach dem Krieg aufzubauen. Beide werden von Bildern des Krieges nicht mehr losgelassen. Und: Sie begegnen einander.

Die Musik fÜr die Inszenierung sollte explizit Teil des Geschehens auf der BÜhne sein (daher auch die Positionierung der Musikerin im hinteren Teil der BÜhne). Dadurch sollte eine direkte Interaktion zwischen den Schauspieler/innen und der live improvisierten Musik des Saxophons entstehen.
Hörbare Markierungen setzten die gesampelten Klänge und Wörter, die an einigen Stellen des StÜcks, auch live gespielt, gezielt eingesetzt wurden.

Mit:             Christine Wilhelmi
                 Mirko Girmann

Regie:           PiaMaria Gehle
BÜhne:           Gesine Lenz
KostÜm:          Anja Wendler
Musik:           Sylvia Necker
Dramaturgie:     Anne Paffenholz
Licht:           Oliver Quick
                 Stefan Dubbel
Regieassistenz:  Jenny Rudloff